Testdriving ŠKODA SCALA – Die Dynamische Schönheit

Testdriving ŠKODA SCALA – Die dynamische Schönheit

Showdown des neuen ŠKODA SCALA in Valencia an der Ostküste der iberischen Halbinsel: In der Stadt der Künste und Wissenschaften präsentierte der Hersteller Anfang April seinen Händlern erstmals den neuen ŠKODA SCALA. „Valencia ist eine Stadt des Handels und der Kultur, des Kinos, des Theaters, der Museen, der Magie und des Handels. Sie ist das Zentrum für internationales und avantgardistisches Design und eine der aktivsten Städte Europas in Bezug auf Messen und Konferenzen. Ein würdiger Rahmen für die Präsentation des neuen ŠKODA SCALA“, zeigten sich Peter und Christian Wiegers nicht nur von der imponierenden und pulsierenden Stadt, sondern speziell vom neuen ŠKODA SCALA sehr beeindruckt.

Insgesamt 250 (!) Testfahrzeuge standen bei frühlingshaften Temperaturen (22 Grad und Sonnenschein) für seine längere Ausfahrt zur Verfügung, beginnend ab Messezentrum bis hin zur „Masia Xamandreu“, einer wunderschön angelegten Orangenplantage. Wo man hinsah, lauter Bäume voller duftender Früchte. Hier gab es einen kleinen Snack zur Stärkung nach dem Flug und der Eventregistrierung in Spanien. Und zugleich auch die erste Gelegenheit, sich mit dem Fahrzeug einmal ganz in Ruhe auseinanderzusetzen:

„Note 1“ gibt es, fast schon erwartungsgemäß, für das Platzangebot. „Das ist ja ohnehin das Spezialgebiet der Tschechen“, schreibt auch die „AutoBild“. „Schon der Rapid Spaceback bietet richtig viel Raum. Der SCALA kann das noch toppen und liegt gefühlt auf Golf-Niveau. Sowohl vorne als auch hinten hat er massig Platz. Ellbogen-, Knie- und Kopffreiheit sind sehr gut. Und das trotz des riesigen, komplett durchgängigen Panoramadachs, das es genauso auch in der Studie Vision RS gab. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Sicht nach hinten könnte besser sein! Dafür ist der Kofferraum gewachsen.“ Und Christian Wiegers ergänzt: „Statt bisher 415 Liter im Rapid stehen jetzt 467 Liter bereit – ein Plus von gut 50 Litern. Bei umgeklappten Rücksitzen bietet der SCALA bis zu 1.410 Liter Ladevolumen. Dazu lässt sich der Kofferraum jetzt gegen Aufpreis auch elektrisch öffnen – ein Komfortfeature, das es beim Rapid nicht gab.“

Weiter führte die Ausfahrt über serpentinenartige Straßen, die zahlreiche Hobby- (und vielleicht auch Profi-)Radsportler motivierten, die Grenzen ihrer sportlichen Belastbarkeit anzutesten. „Jedenfalls begegneten uns hier mehr Radfahrer als Pkw“, so Christian Wiegers. „Bei unserer Testfahrt mit dem SCALA fiel uns das sehr ausgewogene und kraftvolle 1,6-Liter-Dieselaggregat auf, welches mühelos vorantrieb. Insgesamt machte der ŠKODA SCALA einen gänzlich anderen Eindruck als sein Vorgänger, der Rapid Spaceback.“ Und Peter Wiegers ergänzt: „Er wirkt wesentlich erwachsener, höherwertiger und liegt auch sehr „satt“ auf der Straße. Die Geräuschentwicklung im Innenraum ist insgesamt auch sehr leise im Vergleich zum Vorgänger geworden.“

Aus den Bergen führte die auf dem großen Display vorprogrammierte Route dann zur Küste, um hier einmal kurz Seeluft zu schnuppern – und Gelegenheit für einen Fahrerwechsel zu bieten. „Der SCALA ist innen ein deutlich größeres Auto geworden. Die Platzverhältnisse insbesondere auch im Fond übertreffen, was man üblicherweise in dieser Klasse erwarten würde. Große Mitfahrer finden hier in etwa genauso viel Platz vor, wie es sie bereits in einem OCTAVIA oder gar SUPERB überraschen würde. Großartig!“ schwärmt Christian Wiegers. Von dort verlief die Fahrt durch städtischen Verkehr wieder zurück zur Messe.

Hintergrund und Infos: Der neue SCALA ist das erste ŠKODA-Modell auf der MQB-A0-Plattform und mit 4,36 Metern rund sechs Zentimeter länger als der Rapid Spaceback. Auch beim Radstand legt der Scala fünf Zentimeter zu (auf 2,65 Meter). Auffällig ist der kurze Überhang an der Front, womit der SCALA tatsächlich an die in Paris gezeigte Studie Vision RS erinnert.

Der ŠKODA SCALA startet am 18. Mai 2019 im autoForum Wiegers mit zwei Benzinmotoren und einem Diesel ab 21.500 Euro. Die Basismotorisierung mit dem 95 PS leistenden 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner wird im Sommer nachgereicht. Der 4,36 Meter lange Kompakte nimmt mit viel Platz, guter Ausstattung und zahlreichen Assistenzsystemen den Golf ins Visier! Im Sommer schiebt SKODA dann noch die Basismotorisierung mit dem 95 PS leistenden 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner nach. Damit sinkt dann auch der Basispreis des SKODA SCALA (2019) auf 17.350 Euro. Alle Motoren sind Direkteinspritzer mit Turboaufladung, verfügen über Start-Stopp-Automatik sowie Bremsenergierückgewinnung und erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-Temp.

Christian Wiegers: „Die Kunden werden sich an seinem eleganten Design, an den neuesten Konnektivitätslösungen – auf dem neuesten Stand der Technik – und seinen umfassenden Sicherheitsausstattungen erfreuen. Der SCALA ist ein modernes, hochwertiges Fahrzeug, das noch viel mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde.“

 

Neues Auto, neuer Name: ŠKODA stellt mit dem neuen SCALA den Nachfolger des Rapid vor. „Der ŠKODA SCALA macht einen richtig guten Eindruck. Ein moderner, aufgeräumter Innenraum, viel Platz und ein eigenständiges Design. Mit einem Basispreis von unter 20.000 Euro bietet der SCALA viel Auto für wenig Geld!“, resümieren auch die Autoren Dirk Brank und Jan Götze (von der Zeitschrift „AutoBild“) über das neueste Automobil der Marke ŠKODA.